Konflikte entstehen in Organisationen selten plötzlich.
Sie entwickeln sich dort, wo Erwartungen unausgesprochen bleiben, Zuständigkeiten unklar sind und Entscheidungen vertagt werden.
Was zunächst als persönliche Spannung wahrgenommen wird, ist häufig Ausdruck struktureller Unschärfe.
In meiner Arbeit begegne ich immer wieder ähnlichen Mustern:
Konflikte, die eigentlich Entscheidungsfragen sind
Eskalationen, die aus langem Schweigen entstehen
Führungskräfte, die zwischen Erwartungen zerrieben werden
Teams, die Verantwortung tragen sollen, ohne Mandat
Konfliktbearbeitung bedeutet in diesen Fällen nicht Mediation im engeren Sinn,
sondern Klärung von Rollen, Verantwortung und Entscheidungswegen.
Ich arbeite mit Organisationen daran,
Konflikte strukturell einzuordnen
Eskalationsdynamiken verständlich zu machen
Führung zu entlasten, indem Klarheit geschaffen wird
Gespräche zu ermöglichen, ohne zu dramatisieren
Der Fokus liegt nicht auf Schuld oder Verhalten,
sondern auf dem organisationalen Rahmen, in dem Konflikte entstehen.
Führungskräfte unter anhaltendem Druck
Organisationen im Wandel
Teams mit wiederkehrenden Spannungen
Einrichtungen im Sozial-, Gesundheits- und Non-Profit-Bereich
Träger, Verwaltungen und kirchliche Organisationen
Konflikte verschwinden nicht durch Harmonie.
Aber sie verlieren ihre Eskalationskraft durch Klarheit.
